Wie das Corona-Virus die Mobilität verändert

Nicht nur auf das kulturelle und gesellschaftliche Leben hat das Corona-Virus einen erheblichen Einfluss – sondern auch auf die Mobilität. Das jedenfalls legen nun gleich zwei Untersuchungen nahe, einerseits eine Befragung vonseiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, (DLR) andererseits eine Studie des französischen Technologie- und Beratungsunternehmens Capgemini, die über 11.000 Menschen aus 11 Ländern als Studienteilnehmer berücksichtigt. Beide Untersuchungen kommen zu dem Schluss: Gegenüber allen anderen Verkehrsmitteln gewinnt das Auto durch die Krise an Zuspruch.

Dafür gibt es mehrere Gründe. Etwa das DLR nennt als einen Aspekt den „Wohlfühlfaktor“: Aktuell fühlten sich die Befragten deutlich unwohler als vorher, wenn sie den Nahverkehr, Fernverkehr, Carsharing oder das Flugzeug nutzen oder auch nur daran denken, diese zu nutzen. Im Auto fühlten sie sich dagegen genauso wohl wie vor der Krise oder sogar noch wohler. Das ist auch verständlich: Schließlich besteht im eigenen Auto keinerlei Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren. Von den Befragten, die kein eigenes Auto besaßen, gab rund ein Drittel an, das Auto als Verkehrsmittel zu vermissen. Ein kleiner Teil der Nicht-Autobesitzer erwog zudem, sich aufgrund des Virus eines anzuschaffen.

Auch die Untersuchung von Capgemini kam zu diesem Schluss. Sie fand zudem heraus, dass in den berücksichtigten Ländern insgesamt vor allem jüngere Menschen – im Alter von unter 35 Jahren – nun die Absicht haben, aus Hygiene-Gründen ein Auto zu kaufen. Damit, so interpretierte das Unternehmen, kehrten sich die historische Präferenzen um, da tendenziell eher ältere als junge Menschen bisher Wert auf ein eigenes Auto legen. Vor allem in China, Indien und Italien war das vermehrt der Fall, während in Deutschland nur knapp die Hälfte der potenziellen Auto-Käufer unter 35 Jahre alt war.

Außerdem nennt die Untersuchung noch weitere Gründe außer der Hygiene: Viele Menschen nannten als Grund für einen möglichen Autokauf auch eventuelle Ausflüge oder Reisen mit und ohne Familie. Einige der Befragten gaben zudem an, sich in einem eigenen Auto sicherer zu fühlen oder äußerten ihre Vermutung, dass die Autopreise durch die Krise sinken könnten und sich eine Anschaffung daher gleich mehr lohne.

Doch egal, ob Sie sich tatsächlich für ein neues Auto entscheiden oder bereits Autobesitzer sind: Auf uns können Sie sich auch in Zeiten der Corona-Krise verlassen. Wir sind zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch erreichbar und in der Werkstatt anzutreffen, montags bis donnerstags jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13:30 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr. Bleiben Sie gesund!

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